Standmixer Test

Standmixer Testsieger

Wir haben  von jedem Mixer-Typ drei Testsieger bestimmt. Zum einen den Preis-Leistungssieger, dann den Gesamtsieger und schlussendlich noch unseren persönlichen Favoriten, den Charakter-Testsieger.

Dennoch sind immer alle Mixer sortiert nach der User-Bewertung aufgeführt. Vorab werden aber unsere drei Testsieger nochmal explizit vorgestellt und benannt.

 

Der Standmixer im Test

 

Immer mehr Menschen denken über eine gesunde Lebensweise nach, manche weil sie gerade eine Krankheit durchgemacht haben oder weil sie einfach vorbeugend etwas für ihre Gesundheit tun wollen. Viele Hausfrauen und Mütter sind sich der Verantwortung für eine gesunde Ernährung der Familie bewusst und suchen daher nach Wegen, Gesundes auf den Tisch zu bringen ohne dafür stundenlang in der Küche stehen zu müssen. Aus diesem Grund wird häufig über die Anschaffung eines Hilfsgerätes für die tägliche Zubereitung der Nahrung nachgedacht. Besonders beliebt wurde in den letzten Jahren der Kauf eines sogenannten Standmixers.

Interessant ist vielleicht, dass die ersten Standmixer in den USA entwickelt wurden, und zwar bereits vor über 90 Jahren. Sie wurden damals „Blender“ genannt, diesen Begriff gibt es übrigens auch heute noch.

 

Wie sieht ein Standmixer aus?

Ebenso wie bereits bei den ersten Geräten besteht ein Standmixer auch heit noch im Wesentlichen aus 2 Teilen, einmal dem sogenannten Standfuß. Dieser steht fest auf einer Unterlage, beispielsweise der Arbeitsplatte in der Küche. Er hat häufig Saugfüße, die ihn auch bei eingeschaltetem Motor sicher auf seinem Standplatz festhalten. In diesem Standfuß befindet sich der Motorblock, der über eine Bedieneinheit auf dem Gehäuse gesteuert werden kann. Der zweite Teil des Standmixers ist ein Behälter, häufig aus Glas, aber auch Kunststoffbehälter sind im Handel. Bei der Kaufentscheidung für einen Standmixer sollte bedacht werden, dass ein Mixbehälter aus Glas auf jeden Fall auf die Dauer gesehen hygienischer ist als ein Kunststoffbehälter, obwohl er natürlich besonders in gefülltem Zustand schwerer ist. Auch die Reinigung eines Glasbehälters bietet Vorteile. In diesem Behälter ist das Messer eingebaut, das bei den meisten Mixern herausgenommen werden kann zur Reinigung. Der Behälter wird auf den Standfuß aufgesetzt, die Zutaten werden in den Behälter eingefüllt und dann geht`s los mit dem Mixen. Die Messer drehen sich hierbei um die eigene Achse mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und zerkleinern so den Inhalt des Mixbehälters.

 

 

 

Wozu lässt sich der Standmixer benutzen?

Wie schon der Name „Standmixer“ sagt, wird dieses Gerät in erster Linie zum Mixen verwendet. Der Standmixer sollte, damit er auch wirklich schnell zum Einsatz kommen kann, niemals in einem Schrank stehen, sein Standplatz sollte immer auf der Arbeitsplatte sein. Denn nur so ist er in Sekundenschnelle einsatzbereit und wird auch wirklich benutzt (Küchengeräte, die in Schränken aufgeräumt sind, werden häufig weniger benutzt und verfehlen so ihren Sinn, nämlich wirkliche Hilfs- und Arbeitsentlastungs – Geräte zu sein).

Bereits für ein gesundes Frühstück lässt sich der Standmixer einsetzen. Hier ist er bei der Zubereitung von sogenannten Smoothies (in den letzten Jahren immer beliebter) sehr hilfreich. Mixgetränke aus frischem Obst, verfeinert mit Milch, Joghurt oder Sahne (wer es kalorienärmer mag, mit Wasser auffüllen) verhelfen zu einem gesunden und vitaminreichen Start in den Tag. Besonders bei Kindern, die ja oftmals sogenannte Frühstückmuffel sind, kann hier mit einem guten Mixgetränk gepunktet werden. Außerdem ist die Zubereitung eines solchen Frucht -Smoothies auch zeitlich sehr schnell erledigt. Dies ist besonders wichtig, wenn es morgens schnell gehen muss, wenn die komplette Familie zur Schule (Kindergarten) oder Arbeit aus dem Haus muss.

Nicht nur Frucht-Smoothies lassen sich mit dem Standmixer zubereiten, auch die sogenannte grünen Smoothies aus allen möglichen Gemüsesorten, die ja für eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung besonders wichtig sind, werden in einem guten Standmixer problemlos verarbeitet.

Auch Mischungen aus Obst und Gemüse sind möglich. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und es gibt ja mittlerweile eine Unmenge an leckeren Rezeptideen. Besonders für Kinder ist dies wertvoll, da sie ja häufig Gemüse, wenn die Konsistenz zu sehen ist, verschmähen. In einem leckeren Mixgetränk allerdings wird auch sonst „ungeliebtes“ Gemüse als wertvolle Nahrung aufgenommen. Für Kinder spielt auch häufig die Farbe eines solchen Mixgetränkes eine Rolle und hier kann man durch die Zugabe von verschiedensten Obst- und Gemüsesorten immer wieder interessante Getränke zaubern.

Besonders wertvoll ist der Standmixer im Einsatz für sehr sportliche Menschen. Sie greifen häufig zu sogenannten Proteindrinks. So ein Getränk lässt sich im Standmixer wunderbar selber herstellen. Hier weiß man sicher, was sich in dem Getränk befindet und man ist sicher, dass keine chemischen Zutaten enthalten sind und so ein Getränk schmeckt frisch zubereitet sicher wesentlich leckerer.

Besonders junge Mütter werden sich über einen Standmixer freuen. Sie können hier die vorgegarten Obst und Gemüsesorten besonders fein für ihr Baby und Kleinkind pürieren. Die „Gläschenkost“ verschmähen Babys häufig, außerdem ist sie sehr teuer. Bei selber zubereiteten Gläschen kann die junge Mutti auf den Geschmack ihres Kindes eingehen und sie weiß durch die frische Zubereitung auch immer, welche Zutaten verwendet werden und wo sie herkommen.

Ein großer Einsatzbereich für den Standmixer ist sicher auch die Zubereitung von Gemüsesuppen. Häufig werden sie in fein pürierter Form (Gemüsecremesuppe) lieber gegessen, als wenn sich noch Gemüse in „Brockenform“ vorfindet. Dies gilt ganz besonders für Kinder und auch kranke und ältere Menschen.

Ebenso lassen sich Gemüsepürrees sowohl in „reiner“ Form, z.B. als Kartoffelbrei herstellen, wie auch Mischformen, z.B. Kartoffel-Rosenkohl-Brei, so dass die Familie immer wieder neue Geschmackserlebnisse hat.

 

Hilfreich ist der Standmixer auch für Grill-Abende oder auch die besonders an Silvester beliebten Fondue- oder auch Raclette- Essen. In Sekundenschnelle werden mit dem Standmixer Kräuterbutter (selber hergestellt ein Gedicht), Dipps und auch Saucen und diverse Dressings   für Salate hergestellt.

Auch das Mixen von verschiedenen Cocktails und das Crushen von Eis für die entsprechenden Getränke gehen mit dem Standmixer fix von der Hand.

Dies sind lediglich einige Einsatzgebiete für einen Standmixer und hier sind der Fantasie von Hausfrauen und Hausmännern keine Grenzen gesetzt und sicher kommt der Spaß beim Ausprobieren von immer neuen Rezepten.

 

 

 

Was sollte man beim Kauf eines Standmixers beachten?

Wichtigste Kaufentscheidung sollte die Qualität des Standmixers sein.

Da es auf dem Markt eine Menge solcher Mixer gibt, ist dies sicher nicht so einfach. Sich vor dem Kauf in einem Standmixer-Test zu informieren, ist auf jeden Fall eine gute Entscheidung und hilft sicher einen Fehlkauf zu vermeiden.

 

1.Leistung des Gerätes

Im Handel sind Standmixer meist zwischen 300 und 1000 Watt Leistung der Motoren zu erhalten. Je höher die Watt Zahl, desto leistungsfähiger in das Gerät in der Regel. Benötigt man den Standmixer nur gelegentlich für kleinere Mixarbeiten (Getränke oder Pürieren von Suppen), so ist sicher auch ein Gerät mit geringerer Watt-Leistung ausreichend.

Soll der Standmixer dagegen häufig zum Einsatz kommen und auch „harte“ Sachen problemlos bewältigen, so sollte man zu einem Gerät mit höherer Leistung greifen, denn nur so wird man Freude an den Mix-Ergebnissen haben.

Bei Geräten mit höherer Leistung drehen auch die Mixmesser häufig mit höherer Drehzahl, dadurch wird ein besonders feines Mixergebnis erreicht.

 

  1. Größe und Qualität des Standmixers

Für die Größe des Standmixers ist die Art des Einsatzes von entscheidender Bedeutung. Werden nur gelegentlich Getränke gemixt, so genügt ein kleiner Mixbehälter (z.B. Füllmenge 1 Liter). Püriert man dagegen häufig Suppen, so ist ein größerer Behälter von Vorteil, z.B. mindestens 1,5 Liter Fassungsvermögen, denn nur so kann auch eine ausreichende Menge püriert werden.

Ein weiteres Kriterium ist auch die Qualität des Mixbehälters. Es gibt sie aus Glas und auch aus Kunststoff. Glasbehälter sind schwerer, besonders wenn sie voll befüllt sind. Dennoch sollte einem Glasbehälter der Vorzug gegeben werden, da er auf keinen Fall den Geruch der Speisen annimmt (Kunststoffbehälter können sich beim Mixen von sehr heißen Suppen eventuell verformen und auch ein Verkratzen des Behälters kann vorkommen) und immer hygienisch einwandfrei gereinigt werden kann. Auch sehr heißes Mixgut kann einem Glasbehälter nichts anhaben, da es sich hier um speziell gehärtetes Glas handelt, daher ist auch kein Verkratzen des Glasbehälters möglich.

Für die Qualität des Standmixers ist auch der Mixfuß mitverantwortlich. Ein Kunststoff-Fuß ist meist leichter, dies kann die Standfestigkeit negativ beeinflussen. Ein Standfuß aus Metall ist schwerer, daher ist hier die Standfestigkeit schon durch das Eigengewicht des Gerätes gesichert. Das Material ist hier Edelstahl oder sogar verchromtes Metall.

Ein weiteres Qualitätsmerkmal sind die Mixermesser. Ihnen kommt eine besondere Bedeutung zu. Sie sollten auf jeden Fall aus Edelstahl gefertigt sein, damit sie niemals rosten. Ein weiterer Punkt ist, wie viele Messer besitzt der Mixer? In den günstigen Geräten sind in der Regel nur 2 Mixmesser verbaut. In den hochwertigen Mixgeräten sind bis zu 6 Mixmesser verbaut. Für die Mixergebnisse kann man sagen, dass diese umso besser sind, je mehr Messer ein Mixer besitzt. Mehrere Messer mixen und pürieren die Zutaten feiner ohne die Motorleistung zu lange zu beanspruchen.

 

  1. Sicherheit des Standmixers

Wichtigstes Kriterium für die Sicherheit eines Standmixers ist die Standfestigkeit, sprich die Kippsicherheit des Gerätes. Schon das Gewicht eines Standmixers sorgt für eine gewisse Standfestigkeit. Besonders gewährleistet ist dies allerdings bei Geräten mit sogenannten Saugfüßen. Diese halten den Standmixer auch in eingeschaltetem Zustand sicher auf seinem Platz auf der Arbeitsfläche und verhindern das „Wandern“ des Gerätes. Alle guten Standmixer sind mit diesen Saugfüssen ausgestattet und verhindern so auch ein Umkippen des Mixers im Betrieb.

Wichtig ist ein sogenannter Überhitzungsschutz. Er sollte das Gerät zuverlässig abschalten, wenn der Motor zu heiß wird.

Außerdem sollte man darauf achten, dass sich der Standmixer nur in Betrieb nehmen lässt, wenn der Deckel auf dem Mixbehälter aufgesetzt wurde. Dadurch wird verhindert, dass das Mixgut aus dem Behälter geschleudert wird, besonders bei heißem Mixgut ist dies notwendig, da es hier sonst zu Verbrennungen kommen könnte.

 

  1. Reinigung des Standmixers

Der Mixfuß eines Standmixers lässt sich mit einem feuchten Tuch reinigen. Mehr ist hier in der Regel nicht nötig. Der Mixbehälter kann abgenommen werden und die Messer zur Reinigung ausgebaut werden. Meist kann man beide Teile in der Spülmaschine reinigen, dies ist sicher die bequemste Art.

Bei nur leichter“ Verschmutzung“ genügt häufig schon die Reinigung mit Wasser, dem ein wenig Spülmittel zugegeben wurde (ev. Spülbürste verwenden). Da die Mixmesser meist sehr scharf sind und dies auch bleiben sollen, sollte man bedenken, dass die Schärfe besser erhalten bleibt, wenn man die Messer von Hand reinigt und nicht in der Spülmaschine (dies gilt auch für gute Küchenmesser).

Bei Standmixers, bei denen die Messer nicht ausgebaut werden können, empfiehlt es sich, etwas Wasser (ev. heiß) mit Spülmittel in den Behälter zu geben und diesen kurz auf dem Gerät laufen zu lassen. Dies erleichtert die Reinigung.

 

5.Zubehör für den Standmixer

Teilweise gibt es Standmixer mit speziellem Zubehör, z.B. zum Zerkleinern von Nüssen oder spezielle Smoothie-Mix-Aufsätze. Manchmal gehört auch ein Rezepteteil zum Lieferumfang. Dies kann in den Anfangszeiten hilfreich sein, da diese Rezepte erprobt sind und auch sicher gelingen.

Kaufentscheidend sollte allerdings nicht unbedingt diverses Zubehör sein, sondern vor allem die Grundleistung und die qualitative Ausstattung des Gerätes, da sie für die Zufriedenheit sicher die größere Rolle spielt.

 

  1. Preis für den Standmixer

Die Preisspanne im Handel beginnt bei sehr günstigen Geräten, sie beginnen schon ab ca. 20 Euro und geht bis hin zu den hochpreisigen Mixern, die nicht selten um die 500 bis 600 Euro kosten, dies sind dann schon absolute Profigeräte und für den Alltagseinsatz im normalen Haushalt nicht nötig.

Die sehr günstigen Geräte sind unseres Erachtens nicht zum Kauf zu empfehlen, da sie in der Regel billiger verarbeitet sind, die Standfestigkeit läßt zu wünschen übrig und auch die Mixergebnisse bleiben meist hinter den Erwartungen zurück.

Sind für den täglichen Gebrauch Qualität und vor allem gute Messer (Voraussetzung für ein gutes Mixergebnis) wichtig, so sollte man zumindest zu einem Gerät ab ca. 50 Euro greifen. In unserem Test haben wir Geräte zwischen 50 bis ca. 160 Euro näher betrachtet und diese sind auf jeden Fall für den täglichen Einsatz geeignet.

 

  1. Lautstärke des Standmixers

Was die Lautstärke eines Standmixers betrifft, so kann gesagt werden, dass die meisten Geräte in einem Geräuschgereich arbeiten, den man für diese Arbeitsleistung erwartet. Flüsterleise kann ein Mixvorgang nicht sein, besonders nicht, wenn härtere Zutaten (Hartkäse oder z.B. Kohlrabi, Karotten) verarbeitet werden soll. Auch das Crushen von Eis kann nicht ohne einen gewissen Geräuschpegel vor sich gehen. Dies dürfte aber jedem klar sein und ist auch hinnehmbar, besonders, da so ein Mixer ja nicht stundenlang im Einsatz ist.

Wer häufig und für längere Einsatzzeiten mit dem Standmixer arbeiten möchte, sollte allerdings bei den Testergebnissen vielleicht auf ein Gerät zurückgreifen, das im Test durch relativ leise Arbeitsgeräusche positiv auffiel.

 

Fazit

Sollte der Kauf eines Standmixers anstehen, so muss bedacht werden, wofür er in erster Linie zum Einsatz kommen soll. Und auch wenn man zunächst glaubt, man will nur gelegentlich ein Getränk mixen, so kommt die Experimentierfreude häufig dann, wenn man bemerkt, dass mit dem Gerät noch viele weitere sehr geschmackvolle und gesunde Gerichte selber in kurzer Zeit hergestellt werden können, wenn man ein vernünftiges Gerät besitzt. Wir haben gute Standmixer für den Einstieg gefunden. Auch für die gehobenen Ansprüche können wir Standmixer ab ca. 100 Euro empfehlen und mit einem Gerät um ca. 150 Euro werden sicher die Erwartungen an Mixleistung und Vielseitigkeit des Standmixers erfüllt.